Beschreibungen des Bachfischets im 19. Jahrhundert

1820 beschreibt Karl Reinhard Oehler (Schwiegersohn und Juniorpartner des Aarauer Textilindustriellen Johann Georg Hunziker, Professor an der Kantonsschule Aarau, Erziehungsrat) erstmals den Bachfischet, und zwar als Biedermeier-Fest: “Spaziergang zu den Quellen … und zu dem nächstgelegenen Wirtshaus, wo gebackene Forellen gegessen und viel Wein getrunken wird.“

1841 veröffentlicht Andreas Dietsch (Bürstenbinder in Aarau, Schriftsteller, Sozialpolitiker, Gründer der „kommunistischen“ Kolonie Neu-Helvetia in Missouri USA) in einer ersten Auflage seine Dichtung über den Aarauer Brauch des Bachabschlags in genauen Einzelheiten. Eine zweite Auflage erscheint im gleichen Jahre. Die dritte Auflage, 1844, kurz vor der Abreise des Verfassers in die USA revidiert, erscheint erst nach seinem Tode im Jahre 1846.

1844 berichtet Franz Xaver Bronner (Mönch, Lehrer an der Alten Kanti, Kantonsarchivar) in seiner „Beschreibung des Kantons Aargau“ über den Bachfischet: „Das Fest hat sich zu einem Lustgang einzelner Familien nach Suhr verwandelt.“


Andreas Dietsch
Er bezeichnet seine Reimerei selber als „schlechti Värsli“, liefert aber
immerhin die erste Mundartform der Bachfischet-Verse

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